Der Schwarze Kanal
Gegründet 1947 Dienstag, 17. September 2019, Nr. 216
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Aus: Ausgabe vom 14.09.2019, Seite 6 (Beilage) / Wochenendbeilage
Kriminalroman

Perfekte V-Männer

Von Franz Dobler
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Der vorliegende Text ist ein Kapitel aus Franz Doblers Kriminalroman »Ein Schuss ins Blaue«, der am 21. September im Tropen-Verlag erscheint. Es ist nach »Ein Bulle im Zug« und »Ein Schlag ins Gesicht« die dritte Episode mit dem Expolizisten Fallner in der Hauptrolle. Er ist mit seinem jüdischen Partner Landmann auf der Suche nach einem islamistischen Attentäter, der angeblich in München untergetaucht ist bzw. auftauchen soll. Die Sicherheitsfirma seines Bruders, für die sie ermitteln, würde die hohe Belohnung dringend benötigen. Die beiden ungläubigen Exbullen landen in einem immer dubioser werdenden Labyrinth, in dem sich offensichtlich auch rechtsradikale Polizisten bewegen, und die Frage ist nicht nur, ob man den Gesuchten findet, sondern wer welches Interesse an der Sache hat. Das Motto des Romans ist aus einem Song von Danny Dziuk: »Der Geist ist aus der Flasche, und der macht, was er will.« Und es gibt auf der letzten Seite ein abschließendes Motto von Wiglaf Droste: »You are the Joker, I am the Joke«, das am Tag nach seinem Tod in dieser Zeitung veröffentlicht wurde. Das vorabgedruckte Kapitel wurde vom Autor leicht gekürzt und bearbeitet. (jW)

Punk Armin hatte bald sechzig Jahre geschafft und fand es immer noch normal, dass er in der Sonne vor einem Laden saß wie ein Lebenskünstler aus einem Bilderbuch, über das die Mittelschicht schon vor dem Ersten Weltkrieg gelacht hatte.

Der Laden lag auf dem Weg, den Fallner in der Regel einmal pro Tag zu Fuß ging, und wenn es früher Abend war, ging er dort vor Anker. Diskutierte mit dem griechischen Chef Jorgos oder Stammgast Armin, bekam einen Kaffee zur Zigarette, suchte was in den Kisten mit den Jazzplatten, die unter einem Tisch standen und nicht mehr viele interessierten.

Jorgos Stathakos hatte mit Schallplatten angefangen, als Punk noch kein Hundebesitzerverein war, und dann sein Angebot verändert, als mit den Platten nichts mehr ging. Eine gute Entscheidung. Modisch-muntere Aquarelle und Drucke, Designgeschirr, exklusive Weine oder sauteure Bildbände und so weiter verkauften sich in dieser Ecke inzwischen ziemlich gut, während der exklusive Tonträger nur noch die Modelleisenbahn von heute für den distinguierten Schwanzträger war – eine Entwicklung, die Jorgos als Anarchist nur verachten konnte, »aber was machst du, wenn die verdammten Kinder jeden Tag wollen essen, die Familie ist der beste Sklave von Kapitalismus, mein Freund!«

Fallner holte für sieben Euro aus den Restpostenkisten am Boden eine Platte nach der anderen von Lee Morgan, Hank Mobley, Monk und Mingus und den anderen mehr oder weniger Vergessenen, und wenn er nichts rausholte, hatte er sich mit dem Griechen festgeredet – warum hatte Lee Morgans Alte ihn erschossen, und warum war Mobley so früh ausgestiegen, war er von den Drogen oder von zu wenig Anerkennung aufgerieben worden? Und war Mingus aus dem Irrenhaus gesund rausgekommen oder noch kränker als zuvor? Falls er jemals krank gewesen war, wofür es keine belastbaren Indizien gab, es sei denn die Vermutungen von Spießern, für die alles krank war, was anders war als sie. Und wie viele Nazis hatte Monk bei seinem Einsatz für die Résistance erschossen, und würde er heute im Angesicht der germanischen Realität schon zu schießen anfangen oder noch abwarten?

Welche Kunst musste man wie betrachten, um mehr Licht in eine zunehmend vernebelte Gegenwart zu bringen? Das war doch wohl die entscheidende Frage. Sie waren sich einig: Wenn man zu den traurigen Gestalten gehörte, die im Raumschiff von Sun Ra keinen Platz bekommen hatten, war das die Frage.

»Du kaufst bei mir diese Platten nur, weil du die Kriegsschulden der Deutschen bei den Griechen abtragen willst, sind fast dreihundert Milliarden, Alter, das ist eine gutes Projekt, du verhältst dich vorbildlich«, sagte Jorgos, »für einen Deutschen.«

Anarchisten wie er hatten diese Rechnung noch nicht abgeheftet. Fallner hörte die Anklagepunkte nicht bei jedem Besuch, aber immer wieder. Weil man davon ausgehen musste, dass die Deutschen auf diesem Ohr taub waren und inzwischen auch auf dem anderen Ohr immer weniger hörten.

»Eines Tages werdet ihr uns überfallen, weil wir behaupten, dass ihr Kriegsschulden bei uns habt, und ich möchte wetten, dass ich das noch erlebe.«

»Fick dich«, sagte Fallner, »du willst mir nur das Geld aus der Tasche ziehen. Alle wollen doch immer nur an unser Geld ran, damit muss jetzt endlich Schluss sein.«

Manchmal stand Fallner neben sich und konnte nicht glauben, dass ein alter Punk mit großem Bauch (der jetzt in der Sonne saß und ihn nicht bemerkte) sein bester Freund war. Ein Mann, der sich seit der ersten Sex-Pistols-Single nie dazu aufraffen wollte, den Kleidungsstil seiner Jugend aufzugeben – und das konnte einen Mann, der mehr als zwanzig Jahre dem deutschen Staat als Polizist gedient hatte, manchmal nachdenklich machen; er war schließlich nicht als verdeckter Ermittler an Armin herangekrochen, weil er in der undogmatischen Verbindung von Punks und Rockern eine Führungsposition hatte. Die Richtlinien btr. Kleidung waren allerdings nicht besonders locker.

Das kannst du dir nicht aussuchen, und genauso kannst du auch nichts mitnehmen, pflegte Armin zu sagen. Und falls ihn jemand mit einem gewissen Unterton darauf ansprach oder ihn deswegen nicht für voll nahm, sagte er nur fuck it (oder natürlich fuck you). Falls er diesem menschlichen Abschaum, der es wagte, auf ihn runterzuschauen, so viel Aufmerksamkeit widmen wollte.

Der Eindruck von einem in weiter Vergangenheit stehengebliebenen No-Future-Romantiker war eine Täuschung: Er hatte keinen Hund (nie einen gehabt), eine solide Allgemeinbildung (in der frühe englische Punk-Singles ein eher unwichtiges Detail waren) und die Fähigkeit, sich (in Nullkommanichts) auszudrücken wie ein Professor, der aus seiner behüteten Universität sein Leben lang nicht rausgekommen war. Außerdem konnte er sich in die Deutsche Bank einhacken und sie (wenn er den Rest seines Lebens in einer Irrenanstalt verbringen wollte) angeblich sogar in Stücke zerhacken. Fallner hatte nicht die Kenntnisse, um das zu überprüfen, aber er hatte genug mitbekommen, um es ihm abzukaufen.

Die Summe ergab folgendes: Armin hätte der perfekte V-Mann sein können. Ein Gedanke, den Fallner auch schon ausgesprochen hatte.

»Du wärst der perfekte V-Mann, weißt du das?«

»Genau deshalb lache ich mich jetzt kaputt.«

»Genau das meine ich, du lachst dich glaubwürdig kaputt, und jeder würde zu mir sagen, dass ich komplett übergeschnappt bin.«

»Fallner, du selber wärst der perfekte V-Mann, ist dir das klar?«

»Ich werde es eines Tages rausfinden und dich im unklaren lassen.«

»Eines Tages machen wir diese verdammten Schweine fertig.«

»Ich falle nicht drauf rein, dir zuzustimmen. Obwohl ich weiß, dass du nicht verkabelt bist, so blöd sind wir schon lange nicht mehr.«

»Wollte dich der Verein schon mal anheuern?«

»Ich sage nichts mehr ohne meinen Anwalt.«

»Du bist paranoid.«

»Wer ist nicht paranoid, seit –«

»Du wiederholst dich, Mann, du –«

»– Millionen von Menschen ermordet wurden, weil eine Jungfrau ein Kind bekommen hat.«

»– baust ab, sie werden dich rausschmeißen, und ich werde dir nicht helfen können.«

»Weil du dann deine Deckung aufgeben würdest.«

Und so weiter – todsicher war nur, dass sie beide keinen Beweis für irgendwas hatten.

Den Mann, der jetzt auf dem Stuhl neben Armin saß und ebenfalls eine Tasse Kaffee auf dem Oberschenkel balancierte, hatte Fallner noch nie gesehen. Er hatte hellschwarze Haut, war viel jünger (hätte vielleicht sogar schon der Punkenkel sein können) und war offensichtlich a) dem Punk freundschaftlich verbunden und b) noch nicht von dessen Punksignalen infiziert und kam c) aus einem anderen Land. Er sah aus, als wäre er übers Meer gekommen und als würden ihn die Bullen suchen, um ihn ins Meer zurückzuwerfen. Außerdem sah er so aus, als würden es zwei normale Bullen nicht schaffen, ihn auch nur bis zur nächsten Straßenecke abzuschieben.

Der alte Punk und der junge Boxertyp wurden von zwei Frauen Mitte Dreißig flankiert, die ihre Kaffeetassen in der Hand hielten, um ihre schicken Strümpfe nicht zu ruinieren, wenn was passierte.

Alle vier Personen, die vor Jorgos’ Geschäft saßen, beobachteten konzentriert ihre Handys und beachteten die Person nicht, die vor ihnen stehengeblieben war.

Dann sah die Frau links Fallner an und sagte nach einer Sekunde kritischer Musterung: »Er hat nichts getan.«

Dann sah die Frau rechts auf und Fallner an und sagte: »Das kann ich bezeugen.«

Dann sagte der junge Mann, der nicht im Meer ertrunken war, ohne aufzusehen: »Nicht getan.«

Dann sah der Punk Armin Fallner an und sagte: »Er ist kein Polizist, er war nur mal Polizist. Und er ist außerdem mein guter Freund Fallner, also bleibt ruhig und glotzt weiter in eure scheiß Handys.«

»Euer Leben möchte ich auch mal haben«, sagte Fallner.

»Wir können gerne mal tauschen«, sagte die Frau links.

»Ich glaube nicht, dass er eine Frau sein möchte«, sagte Armin, »was nicht heißt, dass er was gegen Frauen hat.«

»Wenn du reingehst«, sagte die Frau rechts zu Fallner, »kannst du bitte meine Tasse mitnehmen?«

»Darf’s sonst noch was sein?« sagte Fallner.

»Fünf Bier und ein Stuhl für dich«, sagte Armin.

»Soll ich dir vorher oder nachher einen blasen?« sagte Fallner.

»Ich möchte aber vorher bedient werden«, sagte die Frau links.

»Wieso kenne ich diese beiden Früchtchen nicht?« sagte Fallner zu Armin.

»Weil du einer von diesen Männern bist, die sogar Frauen über Dreißig immer noch Früchtchen nennen.«

»Ich dachte, nur ältere Frauen, denen langweilig ist, kümmern sich um Scheinasylanten«, sagte Fallner.

»Er hatte in Racial Profiling eine Eins«, sagte Armin.

»Ich Frau nie getan«, sagte der junge Mann, der nicht im Meer ertrunken war.

»Das kann ich leider bezeugen«, sagte die Frau rechts, »er könnte mehr tun.«

»Ich habe dieser Frau nichts getan, heißt das korrekt«, sagte Armin.

»Ich haba diese Frau nie getan«, wiederholte der junge Mann, der ein Boxer sein musste.

»Findest du, dass ich nicht mehr vorzeigbar bin?« sagte Fallner zu Armin. »Seit wann redest du schlecht über mich? Du weißt, dass ich Frauen nicht Früchtchen nenne, das war nur wegen ihrem T-Shirt.«

»Ich habe dieser Frau nichts getan, heißt das – nichts is nothing, nie is never«, erklärte Armin dem Mann, der noch nicht im Meer ertrunken war.

»Ich haba diese Frau nicht getan, abba Früchtchen kannta mehr getan.«

»Das ist schon sehr gut, aber du darfst nicht Früchtchen zu einer Frau sagen, Früchtchen is a little fruit, but no good word for a woman, Früchtchen is a little bit something like slut, but more in a friendly way, but don’t say that, eine Frau ist kein Früchtchen. Hast du das verstanden?«

»Ja. Haste verstanden.«

»Der Junge will Profiboxer werden«, sagte Armin zu Fallner, »aber er will trotzdem Deutsch lernen.«

Jorgos kam mit einem Tablett mit sechs Flaschen Bier aus der Tür. Er lebte seit der ersten Clash-Single in Deutschland, war so alt wie Armin, sah aber viel jünger aus und kannte erheblich mehr Punkplatten als der Punk, obwohl er schon seit Jahrzehnten nicht mehr wie ein Punk aussah und sich das Zeug nicht mehr reinzog. Sogar seine Kinder sollten ihm damit nicht mehr kommen.

»Wo hast du dein kleines Mädchen gelassen, Fallner?« sagte er.

»Welches kleine Mädchen?« fragten die beiden Frauen.

»Ist sein Schützling«, sagte Jorgos, »sie ist von zu Hause abgehauen und wohnt bei ihm, aber er nimmt seine Vaterpflichten nicht ernst, deutsche Männer eben! Letzte Woche waren die beiden mal wieder zusammen hier, und was muss ich feststellen, die junge Dame Nadine ist vierzehn und hat sie noch nie von Reggae gehört, Mann, junge Menschen müssen Bildung bekommen, das ist das Wichtigste, würde ich behaupten. Alle Frauen, ob Teenager oder alt, lieben Reggae.«

»Jetzt aber mal langsam«, sagte der alte Punk. »Ich werde dir –«

»Davon hast du keine Ahnung«, stoppte ihn der Grieche. »Also gebe ich ihr für Anfang eine Jackie-Mittoo-Single, damit kannst du nichts falsch machen. Was hat sie dazu gesagt, Fallner?«

»Das klingt aber komisch, hat sie gesagt.«

»Du lügst, du hast sie im Keller eingesperrt, gib’s zu, du verdammter Polizist.«

»Ich habba ni getan, Mista Polizei«, sagte der Boxer, den sie ins Meer zurückzuwerfen vergessen hatten.

»Er ist doch nur ein Expolizist«, sagte die Frau links.

»Ich habe nichts getan, Herr Polizist, heißt das.«

»Ich haba nicht getan, Herr Polizist.«

»Jeder hat eine zweite Chance verdient«, sagte die Frau rechts.

»Was willst du eigentlich hier?« sagte der Grieche. »Du bist doch nicht da, um schon wieder eine Jazzplatte zu kaufen, das sehe ich. Hausdurchsuchung, Razzia – die Zeiten sind vorbei. Die Deutschen haben den Griechen oft genug ausgenommen, damit ist Schluss, sag das deinen Freunden. Ab jetzt wir schießen zurück, egal wie spät.«

Fallner sah die Straße runter und fragte sich, warum sich der größte Teil seines Lebens in diesen Nebenstraßen abspielte. Und wann und wo und warum er irgendwann falsch abgebogen war. Und warum er nicht mit seinem Chef im Garten von Millionären saß, die viel Geld dafür bezahlten, dass ihre Häuser nicht von Männern besucht wurden, die nicht im Meer ertrunken waren.

Er sah die Straße runter und an der Kreuzung dreißig Meter weiter einen Mann mit einem Gehstock und einer braunen Einkaufstasche. Er stand neben einem Abfallkorb und schaute sich um, dann vorsichtig in den Abfallkorb rein, als würde jeden Moment etwas herausspringen. Ließ den Stock mit einem Ruck durch die Hand nach oben gleiten und stieß ihn in den Abfallkorb. Holte eine Plastikflasche heraus, die er genau untersuchte, ehe er sie in seine Einkaufstasche steckte.

»Ich brauche vielleicht deine Hilfe«, sagte Fallner wie nebenbei zu Armin. Zu leise, um das Geplätscher des Geplappers der anderen zu durchdringen, und er hatte sofort wieder zu große Zweifel, um es mit Nachdruck zu wiederholen.

Er ging auf die Toilette, um aus dem Fenster zu sehen. Seine Vermutung war richtig, er hatte von hier die Adresse, die sein Chef als Verbindung zu dieser Zwei-Millionen-Belohnung bekommen hatte, bestens im Blick. Eine Frau, die wie eine Nonne aussah, trug Gemüsekisten in den Hinterhof. Sie stellte eine ab und trug eine andere rein.

Fallner machte Fotos. Ein Stapel Fotos für einen Ordner mit Unsinn. Aber falls der Mann, der angeblich auftauchen würde und gefunden und abgeliefert werden sollte, bereits hier war und sich gerne als Frau verkleidete, waren die Fotos vielleicht zwei Millionen wert. Angeblich war es manchmal ganz einfach, zwei Millionen zu machen. Natürlich nur mit ein bisschen Glück.

Wir interessieren uns nicht für Fotos, hörte er eine Stimme in seinem Kopf. Und dann Gelächter und Stimmen, die er nicht kannte. Und die er nicht kennen wollte.

»Könnt ihr in eurer Firma keinen guten Boxer gebrauchen?« sagte Armin zu Fallner. »Ihr müsst ihm auch keinen großartigen Vertrag geben, es kann passieren, dass sie ihn morgen wieder in seine nette Heimat zurückjagen.«

»Er ist gut«, sagte Jorgos, »er passt jetzt bei mir am Wochenende auf, damit diese verdammten Teenager nicht so viel klauen.«

»Er ist pünktlich und ordentlich«, sagte die Frau links.

»Er ist sehr interessiert und immer freundlich«, sagte die Frau rechts.

»Wie soll das gehen, wenn er keine Arbeitserlaubnis hat?« sagte Fallner.

»Falls du’s noch nicht weißt, normale Menschen müssen leider auch ohne Arbeitserlaubnis arbeiten«, sagte der Grieche.

»Guta Tag, ich Muhammad sucht Arbeit«, sagte der junge Mann, der nicht im Meer untergegangen war, und stand auf und hielt Fallner die Hand hin.

»Guten Tag, ich heiße Muhammad und suche Arbeit«, sagte der Punk.

»Guten Tag, ich heißta Muhammad, abba ni Muhammad Ali«, grinste der Boxer.

Franz Dobler, Jahrgang 1959, hat seit 1988 einen Stapel Bücher veröffentlicht und schreibt seit 1997 für diese Zeitung. Seine beiden bei Tropen verlegten Kriminalromane »Ein Bulle im Zug« und »Ein Schlag ins Gesicht« wurden mit dem Deutschen Krimipreis ausgezeichnet. Zuletzt erschien an dieser Stelle am 14./15. Oktober 2017 ein Auszug aus dem mit Christof Meueler verfassten Buch »Die Trikont-Story: Musik, Krawall und andere schöne Künste«.

Franz Dobler: Ein Schuss ins Blaue. Tropen-­Verlag, Stuttgart 2019, ca. 288 Seiten, 20 Euro, erscheint am 21.9.2019

franzdobler.de

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