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IKRK: 22.000 Vermisste in Nigeria

Abuja. Während des zehn Jahre langen Konflikts im Nordosten Nigerias sind dem Internationalen Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) nach eigenen Angaben fast 22.000 Menschen als vermisst gemeldet worden. In keinem anderen Land seien beim IKRK mehr Vermisstenmeldungen eingegangen, teilte die Organisation am Donnerstag mit. Rund sechs von zehn Vermissten waren demnach jünger als 18 Jahre, als sie verschwanden. Seit zehn Jahren terrorisiert die Boko Haram die Bevölkerung im Nordosten Nigerias sowie in den angrenzenden Ländern Tschad, Niger und Kamerun. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 13.09.2019, Seite 2, Ausland

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