-
12.09.2019
- → Medien
VW verpasst sich neues Image
Frankfurt am Main. Mit den Leitsprüchen »Digital first« und »Ohne Filter« sowie einem neuen Markenlogo will der Volkswagen-Konzern sein angerostetes Image aufpolieren. Am Vorabend der IAA-Eröffnung (Internationale Automobilausstellung) präsentierten Konzernmanager unter Führung von Vorstandschef Herbert Diess zugleich den neuen »Hoffnungsträger« für die automobile Zukunft des Konzerns, den elektrisch betriebenen Pkw ID3.
Vergessen machen will man offenbar nicht nur den Dieselskandal, bei dem die Abgaswerte von Fahrzeugen bei Kontrollen durch eine Software manipulierte worden waren. Auch vom Verbrennungsmotor will man in der öffentlichen Wahrnehmung abrücken – obwohl der die Milliarden einbringt, die für die Umstellung auf E-Fahrzeuge bereits investiert wurden und noch weiter werden.
Allerdings dürfte der neue »Marketingauftritt« nicht viel wert sein, wenn das Elektroflaggschiff (Basispreis 29.990 Euro) bei der Alltagstauglichkeit versagen sollte. Nach wie vor leiden die Wagen mit dem modernen Antrieb unter langen Aufladezeiten und begrenzter Reichweite.(dpa/AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!