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Herbert Graf verstorben

Berlin. Der Staatswissenschaftler Herbert Graf ist am Sonntag nach langer Krankheit in Berlin verstorben. Das erfuhr jW aus seinem Umfeld. Der aus der Magdeburger Börde stammende Graf war nach dem Besuch der Arbeiter- und Bauernfakultät in Halle und einem Ökonomiestudium in Berlin 17 Jahre lang persönlicher Mitarbeiter Walter Ulbrichts im Büro des Staatsrates der DDR. Anschließend erhielt er den Lehrstuhl Staatsrecht junger Nationalstaaten an der Akademie für Staat und Recht in Potsdam-Babelsberg. In den 70er und 80er Jahren war Graf in verschiedenen Ländern Afrikas, Asiens und Lateinamerikas als Berater und Lehrer tätig. Ein Nachruf folgt. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 10.09.2019, Seite 2, Inland

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