Zum Inhalt der Seite

Merkel will Behörden im Osten ansiedeln

Stralsund. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich für die Ansiedlung weiterer Institutionen des Bundes in Ostdeutschland ausgesprochen. »Die neuen Länder sind noch unterrepräsentiert, was Arbeitsplätze pro Kopf der Bevölkerung angeht«, sagte sie am Donnerstag beim Festakt zum 20jährigen Bestehen der Deutschen Rentenversicherung Bund am Standort Stralsund. Die Entscheidung für die Hansestadt sei auf die Föderalismuskommission zurückzuführen, die eine gerechte Verteilung der Bundesbehörden in Ost und West erreichen sollte. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 06.09.2019, Seite 4, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!