-
05.09.2019
- → Ausland
»Verschwundene« Studenten in Mexiko
Mexiko-Stadt. Im Zusammenhang mit dem »Verschwinden« von 43 Studenten in Mexiko im Jahr 2014 ist einer der Hauptverdächtigen auf freien Fuß gesetzt worden. Ein Richter habe den letzten Anklagepunkt gegen Gildardo López Astudillo zurückgewiesen und seine Freilassung angeordnet, teilte am Dienstag (Ortszeit) die Menschenrechtsgruppe »Centro Prodh« mit, die die Familien der Opfer unterstützt. Die Entscheidung des Richters fiel demnach bereits am Samstag. Mehr als 40 Menschen wurden bislang festgenommen und mussten wegen Verfahrensfehlern der Ermittler freigelassen werden, oftmals wegen unter Folter erzwungener Geständnisse. (AFP/jW)
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
