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Athen macht Schluss mit Zahlungsbeschränkung

Athen. Rund vier Jahre nach der Verhängung von Kapitalverkehrskontrollen hat die konservative Regierung in Athen am Montag alle Beschränkungen im Geldverkehr aufgehoben. Nach Ausbruch der Finanzkrise 2010 hatten viele Griechen große Summen von ihren Konten abgehoben und das Geld ins Ausland transferiert. Um diese Kapitalflucht zu bremsen, hatte die damalige linke Regierung unter Premier Alexis Tsipras am 1. Juli 2015 Kapitalverkehrskontrollen eingeführt. In den ersten Monaten nach der Verhängung dieser Maßnahmen konnten die Bürger pro Tag nur 60 Euro in Bargeld von ihren Konten abheben. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 27.08.2019, Seite 9, Kapital & Arbeit

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