Zum Inhalt der Seite
Wasserball

Stimmung gelöst

Gwangju. Die deutschen Wasserballer haben bei den Weltmeisterschaften nur knapp den Halbfinaleinzug verpasst. Die Auswahl von Bundestrainer Hagen Stamm verlor am Dienstag in Gwangju im ersten WM-Viertelfinale seit acht Jahren mit 8:10 (2:1, 1:3, 3:3, 2:3) gegen Weltmeister Kroatien. Im Spiel hielt die deutsche Mannschaft bemerkenswert gut mit, führte nach dem ersten Viertel sogar. Die Favoriten zogen dann auf 7:3 davon, doch mit starker Moral kam Deutschland wieder auf 6:7 heran. Im Schlussviertel glich Mateo Cuk sogar aus. Kroatien behielt jedoch die Oberhand. Dennoch war im deutschen Team die Stimmung gelöst : Bei der ersten Teilnahme bei Schwimmweltmeisterschaften seit sechs Jahren glückte gleich die Rückkehr in die Top acht. Das übergeordnete Projekt ist nun die Teilnahme an den Olympischen Sommerspielen in Tokio. Die deutsche Mannschaft muss sich bei der EM im Januar in Budapest einen Startplatz für ein Qualifikationsturnier in Rotterdam sichern – und kann dort dann das Olympiaticket lösen. »Wir müssen einfach weiterarbeiten und uns bewusst sein, dass wir wieder bei Null anfangen«, warnte Stamm. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 24.07.2019, Seite 16, Sport

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!