Zum Inhalt der Seite

Personalabbau in weiteren Opel-Werken

Rüsselsheim. Der Autobauer Opel setzt sein Programm zum Personalabbau auch an den Standorten Kaiserslautern und Eisenach um. Das Unternehmen bestätigte am Donnerstag, dass in den Werken 300 beziehungsweise 200 Beschäftigte auf »freiwilliger Basis« gehen sollen. Sie erhalten in Abstimmung mit der IG Metall Abfindungen oder gehen in Vorruhestand und Altersteilzeit. Bislang hatte das Unternehmen nur von 600 »Programmteilnehmern« im Stammwerk Rüsselsheim gesprochen. Seit der Übernahme durch den französischen PSA-Konzern im August 2017 hat Opel damit in seinen deutschen Werken jede dritte Stelle gestrichen. Knapp 6.200 Beschäftigte akzeptierten die Abfindungen oder Ruhestandsregelungen. Etwa 600 sollen noch in diesem Sommer zum Ingenieursdienstleister Segula wechseln, der in Rüsselsheim Teile des Opel-Entwicklungszentrums sowie Prüfstände übernimmt. (dpa/jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 12.07.2019, Seite 1, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!