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Palästinenserbehörde soll entschädigen

Tel Aviv. Das Jerusalemer Bezirksgericht hat am Montag entschieden, dass die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) mitverantwortlich für mehrere Anschläge sei, die während der zweiten Intifada zwischen 2000 und 2005 begangen worden sind. In einem nächsten Schritt werde es um die Höhe der Entschädigung gehen. Die Bürgerrechtsorganisation Shurat Hadin, die mehrere Opferfamilien vertritt, verlangt insgesamt bis zu 250 Millionen Euro Schmerzensgeld. Die finanzielle Lage der PA hat sich zuletzt dramatisch zugespitzt, nachdem keine Steuereinnahmen von Israel mehr an die Palästinenser fließen, die im Auftrag der PA dort gesammelt und überwiesen wurden. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 09.07.2019, Seite 2, Ausland

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