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Mieterverein kritisiert Deutsche Wohnen

Berlin. Der Vorstoß des Immobilienkonzerns Deutsche Wohnen mit einer eigenen Mietobergrenze wird aus Sicht des Berliner Mietervereins keine großen Nachahmereffekte nach sich ziehen, sagte Geschäftsführer Reiner Wild am Montag zu dpa. Das börsennotierte Unternehmen hatte am Wochenende angekündigt, künftige Mieterhöhungen so zu begrenzen, dass ein Haushalt maximal 30 Prozent seines Nettoeinkommens für die Nettokaltmiete einer angemessenen Wohnfläche aufwenden müsse. Wild betonte, dass viele Mieter aber ihre Einkommensverhältnisse gegenüber Vermietern nicht ständig offenlegen wollten und deshalb das Konzept auch wohl in solchen Fällen nicht zur Anwendung kommen werde. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 25.06.2019, Seite 5, Inland

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