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Terroristendasein als Schutzbehauptung
Düsseldorf. Um der Abschiebung in ihr Herkunftsland zu entgehen, würden sich Asylsuchende fälschlicherweise als Terroristen ausgeben. Dies berichtete der Deutschlandfunk am Montag. In der Generalstaatsanwaltschaft Düsseldorf habe man seit Gründung einer Spezialabteilung in rund 70 Fällen dieser Art ermittelt, sagte ein Sprecher dem Sender. Demnach hätten die Betroffenen im Laufe der Verfahren meist zugegeben, dass sie die Angaben über eine terroristische Vergangenheit erfunden hätten. Sie glaubten demnach, dadurch bessere Chancen auf ein Bleiberecht zu haben. Zum Beispiel nach Afghanistan würden Terrorverdächtige oft nicht abgeschoben, weil ihnen dort eine unzumutbare Behandlung drohe. (jW)
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