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»Sea-Watch 3« weiterhin auf Mittelmeer

Rom. Das Rettungsschiff der deutschen Hilfsorganisation Sea-Watch harrt weiter mit 43 Migranten an Bord vor italienischen Gewässern im Mittelmeer aus. »Die Menschen sehen 24 Stunden am Tag nur Wasser, und es bewegt sich nichts, das ist psychisch extrem belastend, retraumatisierend«, sagte Sea-Watch-Sprecher Ruben Neugebauer am Montag dpa. Die »Sea-Watch 3« darf weder in einen italienischen Hafen noch in die Hoheitsgewässer des Landes einlaufen. Am Sonnabend hatte Innenminister Matteo Salvini zehn Migranten gestattet, in Italien an Land zu gehen. Dabei handelte es sich um Kranke und Familien mit Kindern. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 18.06.2019, Seite 7, Ausland

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