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Braune »Todesliste«: BKA lädt Zeugen vor

Rostock. In Mecklenburg-Vorpommern hat das Bundeskriminalamt im Zuge von Ermittlungen gegen die rechte »Prepper«-Gruppe »Nordkreuz« offenbar Dutzende Personen des öffentlichen Lebens aus dem Bundesland zu Zeugenvernehmungen vorgeladen, wie die Ostseezeitung (Onlineausgabe) am Sonntag abend berichtete. Darunter seien auch Rostocker Politiker von Die Linke, SPD und Bündnis 90/Die Grünen. 29 Personen sollen auf einer »Todesliste« stehen, die die Bundesanwaltschaft im August 2017 gefunden hatte. Offenbar sollen die Betroffenen aktuell darüber informiert werden.

Damals waren der Rechtsanwalt Jan-Hendrik H., der Mitglied der Rostocker Bürgerschaft war, und Haik J. festgenommen worden. Ihnen wird die Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Straftat vorgeworfen. Sie sollen Munition gehortet haben. Laut Bundesanwaltschaft wollten sie »Vertreter des politischen linken Spektrums« töten. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 18.06.2019, Seite 4, Inland

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