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Bauindustrie erhöht Umsatzprognose

Berlin. Von der schwachen Konjunktur spürt das Baugewerbe in Deutschland weiterhin nichts: Für das laufende Jahr hat der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie seine Umsatzprognose von 6 auf 8,5 Prozent erhöht, wie Verbandspräsident Peter Hübner am Montag in Berlin mitteilte. Trotz der Aufträge von rund 53 Milliarden Euro im ersten Quartal des Jahres befürchtet die Bauindustrie einen Einbruch der Geschäfte: »Wer über Mietdeckelung oder gar Enteignungen spricht, schreckt damit Investoren ab«, warnte Hübner. Der Deutsche Mieterbund sieht das anders und hofft auf die Anwendung eines Mietendeckels in weiteren Großstädten. Der Vorstoß für ein fünfjähriges Mietenmoratorium sei ein »Akt der Notwehr«, sagte Geschäftsführer Ulrich Ropertz am Montag dem Bayerischen Rundfunk. Der Berliner Senat will am heutigen Dienstag Eckpfeiler des Gesetzesentwurfs für einen Mietendeckel beschließen. (AFP/dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 18.06.2019, Seite 1, Inland

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