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Kommunen investieren zuwenig

Berlin. Städte und Gemeinden haben einer Studie zufolge trotz hoher Steuereinnahmen kaum mehr Ausgaben getätigt. Der »Investitionsstau« habe im vergangenen Jahr bei gut 138 Milliarden Euro gelegen, wie die staatliche Förderbank KfW am Mittwoch zu ihrer Befragung von Kämmereien in kreisfreien Städten, Landkreisen und kreisangehörigen Gemeinden mitteilte. 2017 habe er zwar noch fast 159 Milliarden Euro betragen. »Trotz des Rückgangs liegt der Wert aber immer noch auf dem hohen Niveau des Jahres 2015«, hieß es. Schulen blieben demnach mit fast 43 Milliarden Euro der Bereich mit dem größten Investitionsrückstand. Darauf folgten Straßen mit 36,1 Milliarden und Verwaltungsgebäude mit 14 Milliarden Euro. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 13.06.2019, Seite 2, Inland

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