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UNO: Libyen kein sicheres Land für Migranten

Genf. Rupert Colville, Sprecher der UN-Hochkommissarin für Menschenrechte, hat sich am Freitag in Genf besorgt über die Lage der Migranten in Libyen gezeigt. Gerade die Situation der Flüchtlinge in den Internierungslagern sei unhaltbar, weshalb er auch die von der Europäischen Union unterstützte Praxis der sogenannten libyschen Küstenwache, auf dem Mittelmeer geborgene Migranten zurück in das Land zu bringen, kritisierte. Libyen sei »unter keinen Umständen« ein sicheres Land. Die UNO geht von mindestens 3.400 internierten Flüchtlingen in Libyen aus, die in den überfüllten Lagern sexualisierter Gewalt und Zwangsarbeit ausgesetzt sind. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 08.06.2019, Seite 6, Ausland

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