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Mexiko sammelt Daten zu Massengräbern

Mexiko-Stadt. Der mexikanische Präsident Andrés Manuel López Obrador möchte eine zentrale Datenbank zu Massengräbern einrichten. Das verkündete er am Dienstag (Ortszeit) vor Journalisten bei der Vorstellung eines Berichts über die sogenannten Verschwundenen in Mexiko-Stadt. Diese solle alle Massengräber beinhalten, die in den vergangenen 20 Jahren entdeckt worden seien. Das Land kämpft seit Jahren mit der organisierten Kriminalität. In dem Konflikt sind nach Angaben mexikanischer Behörden seit 2006 über 250.000 Menschen ermordet worden. Mehr als 40.000 gelten als vermisst. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 16.05.2019, Seite 6, Ausland

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