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Glyphosat: Bayer verliert erneut Prozess

New York/Frankfurt am Main. Der Druck auf die Bayer AG steigt: Der Pharma- und Agrarchemiekonzern hat in den USA auch den dritten Prozess wegen des Unkrautvernichters Glyphosat verloren. Die Geschworenen des Gerichts im kalifornischen Oakland urteilten, dass Bayer mehr als zwei Milliarden US-Dollar Schadenersatz an ein krebskrankes Ehepaar zahlen müsse. Es macht die jahrzehntelange Verwendung des glyphosathaltigen Pflanzengifts »Roundup« der Bayer-Tochter Monsanto für die Erkrankung verantwortlich.

Der Konzern will gegen die Entscheidung Rechtsmittel einlegen, gerät mit dem jüngsten Urteil dennoch weiter in Bedrängnis. Bereits bei der Hauptversammlung Ende April hatten die Aktionäre gegen Vorstand und Aufsichtsrat revoltiert und dem Management die Entlastung verweigert. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 15.05.2019, Seite 1, Inland

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