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Studie: Sachsen hat geringste Tarifbindung

Dresden. In Sachsen sind nur 39 Prozent aller Beschäftigten durch einen Tarifvertrag geschützt. Das geht aus einer Studie des gewerkschaftsnahen Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Institut (WSI) hervor, die am Freitag veröffentlicht wurde. Damit ist der Freistaat mit erheblichem Abstand Schlusslicht in Deutschland. In den übrigen ostdeutschen Bundesländern liegt die Tarifbindung im Durchschnitt bei 46 Prozent, in Westdeutschland profitieren im Schnitt 57 Prozent der Beschäftigten von einem solchen Vertrag. Die Leidtragenden seien die Mitarbeiter in tariflosen Unternehmen, die deutliche Lohneinbußen hinnehmen müssten. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 11.05.2019, Seite 5, Inland

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