11.05.2019
Monopole
Fusionsfieber gesenkt
Zusammenschluss der Stahlsparte von Thyssen-Krupp und Tata geplatzt. 4.000 Beschäftigte in Deutschland müssen gehen
Von Simon Zeise
Paukenschlag in Duisburg: Das Industriekonglomerat Thyssen-Krupp bläst die lang geplante Fusion mit Tata Steel und die Zergliederung des Konzerns in zwei Sparten ab. Rund 6.000 Mitarbeiter müssten den Konzern verlassen, teilte Vorstandschef Guido Kerkhoff am Freitag mit – 4.000 davon in Deutschland. Betriebsbedingte Kündigungen könnten bei einem Abbauprogramm dieser Größenordnung nicht ausgeschlossen werden, ergänzte Personalvorstand Oliver Burkhard. In der Gesamtza...
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