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Korruptionsskandal

Italien vor Regierungskrise

Rom. Italien steuert auf eine Regierungskrise zu. Nach Korruptionsvorwürfen forderte Fünf-Sterne-Chef Luigi Di Maio am Sonntag von seinem Koalitionspartner, der rechten Lega, erneut die Entlassung des Staatssekretärs im Verkehrsministerium, Armando Siri. Das hatte Lega-Chef Matteo Salvini abgelehnt: »Ich bin es nicht gewohnt, Menschen, die an meiner Seite gearbeitet haben, fallenzulassen«. Am Mittwoch will das Kabinett die Personalie Siri beraten. Er soll Bestechungsgelder von einem Windparkunternehmer angenommen haben, der Verbindungen zur sizilianischen Mafia haben soll. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 07.05.2019, Seite 6, Ausland

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