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Deutlich mehr Menschen in Untersuchungshaft

Hamburg/Berlin. Trotz rückläufiger Straftaten in Deutschland ist die Zahl der Untersuchungsgefangenen stark gestiegen. Nach Berechnungen des NDR auf Grundlage von Daten des Statistischen Bundesamtes war von 2014 bis 2018 ein Anstieg um 25 Prozent festzustellen, wie der Sender am Mittwoch berichtete. In einer Umfrage unter allen 16 Justizministerien der Bundesländer seien mehrere Faktoren als Gründe genannt worden: die erhöhte Zahl ausländischer Tatverdächtiger, die verstärkte Bekämpfung einzelner Straftaten und lange Verfahren. Nach den Worten von Hamburgs Gerichtssprecher Kai Wantzen bestehe bei ausländischen Verdächtigen »ohne jede soziale Anbindung« in Deutschland häufiger der Haftgrund »Fluchtgefahr«. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 25.04.2019, Seite 4, Inland

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