-
18.04.2019
- → Ausland
Athen berät über Reparationsforderungen
Athen. Das griechische Parlament hat am Mittwoch mit Beratungen über die Reparationsforderungen an Deutschland wegen der beiden Weltkriege begonnen. Dabei wollen die Abgeordneten eine parteiübergreifende Resolution verabschieden, wie in Athen verlautete. Sie soll die Regierung von Ministerpräsident Alexis Tsipras verpflichten, die griechischen Ansprüche »mit allen notwendigen diplomatischen und rechtlichen Schritten« durchzusetzen. Eine Parlamentskommission hatte im vergangenen Jahr die Summe, die Deutschland Griechenland schulden soll, mit mindestens 270 Milliarden Euro beziffert. (AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!