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BMW, Daimler, VW unter Kartellverdacht

Brüssel. Die Autokonzerne BMW, Daimler und VW haben nach Erkenntnissen der EU-Wettbewerbshüter illegale Absprachen zu Technologien der Abgasreinigung getroffen. Dies teilte die EU-Kommission am Freitag in Brüssel auf Basis der vorläufigen Ermittlungen mit. Den Unternehmen drohen Strafen in Milliardenhöhe. Die Autobauer haben sich laut EU-Kommission bei der Einführung von SCR-Katalysatoren für Dieselmotoren und von Feinstaubpartikelfiltern für Benzinmotoren (OPF) unerlaubterweise abgesprochen. Daimler und VW hatten nach Bekanntwerden der Vorwürfe den Antrag auf Kronzeugenregelung gestellt und ewarten deswegen nicht die Verhängung eines Bußgelds. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 06.04.2019, Seite 9, Kapital & Arbeit

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