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Ministerium will entfristen

Berlin. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat die Forderung, mit dem neuen Hochschulpakt Dauerstellen zu schaffen, akzeptiert. Das teilte das »Netzwerk Gute Arbeit in der Wissenschaft« (NGA Wiss) letzten Dienstag mit. »Unbefristetes wissenschaftliches Personal« soll künftig bei der Vergabe von Geldern des Hochschulpaktes als positiver Faktor berücksichtigt werden. Neben drei weiteren Statusgruppen, etwa Studenten, die ihr Studium in der »Regelstudienzeit plus zwei Semester« abschließen, soll der Mittelbau zu gleichem Teil ins Gewicht fallen. NGA Wiss erinnerte daran, dass 90 Prozent der wissenschaftlichen Mitarbeiter befristet angestellt sind.

Gemeinsam mit Verdi und der GEW führt NGA Wiss momentan die Kampagne »Frist ist Frust« für die Weiterentwicklung des Hochschulpakts zu einem Entfristungspakt. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 02.04.2019, Seite 15, Betrieb & Gewerkschaft

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