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BAMF: Strafanzeigen gegen Sprachschulen

Potsdam. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) hat nach eigenen Angaben drei Strafanzeigen gegen Sprachschulen gestellt, die Kurse für Geflüchtete anbieten. Das bestätigte die Behörde am Freitag dem Rundfunk Berlin-Brandenburg. Es gehe dabei vor allem um Urkundenfälschung und Betrug. Informanten hatten dem ARD-Mittagsmagazin von Teilnehmern berichtet, die nicht zum Unterricht erscheinen, aber in der Kartei geführt werden.

Das BAMF überprüfe vor allem Anwesenheitslisten, statt den Lernerfolg der Teilnehmer zu kontrollieren, sagen Kritiker. 2018 hatte das Amt 875 Millionen Euro für Integrationskurse in Sprachschulen gezahlt. 2015 waren es noch 267 Millionen Euro. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 16.03.2019, Seite 4, Inland

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