-
16.03.2019
- → Inland
Anis Amri plante wohl weiteren Anschlag
Berlin. Der spätere mutmaßliche Attentäter des Anschlags auf den Weihnachtsmarkt in Berlin, Anis Amri, soll 2016 ein Berliner Einkaufszentrum als Ziel für einen Sprengstoffanschlag ausgespäht haben. Das gehe aus Ermittlungsunterlagen hervor, die Journalisten des ARD-Magazins »Kontraste«, der Berliner Morgenpost und des Rundfunks Berlin-Brandenburg einsehen konnten. Der Komplize Clément B. hatte demnach damals beim Messengerdienst »Instagram« ein Foto des »Gesundbrunnen-Centers« eingestellt. Amri soll sich einen Tag später dort aufgehalten haben. Im Dezember 2016 kaperte er nach Behördendarstellung einen Lastwagen, raste auf den Weihnachtsmarkt am Berliner Breitscheidplatz und tötete insgesamt zwölf Menschen. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!