Zum Inhalt der Seite

Rechte Knessetfraktion unterstützt Netanjahu

Tel Aviv. Trotz der geplanten Korruptionsanklagen gegen Israels Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu unterstützen ihn seine Koalitionspartner sowie andere ultrarechte Parteien weiterhin. Für ihn »gilt die Unschuldsvermutung«, teilte die Partei Die Neue Rechte am Donnerstag abend mit. Auch die ultraorthodoxen Parteien Schas und Vereinigtes Thorajudentum stellten sich hinter Netanjahu. Israels Generalstaatsanwalt Avichai Mandelbilt hatte zuvor angekündigt, Anklagen wegen Bestechlichkeit, Betrugs und Untreue gegen den Premier zu erheben. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 02.03.2019, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!