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Abu-Walaa-Prozess zieht sich hin

Celle. Der Prozess gegen den mutmaßlichen Deutschlandchef der Terrormiliz »Islamischer Staat« (IS), Abu Walaa, zieht sich in die Länge. Verhandlungstermine seien bis August festgesetzt, ein Ende nach dann fast zwei Jahren sei noch nicht absehbar, teilte das Oberlandesgericht Celle am Montag mit. Der Iraker und vier Mitangeklagte müssen sich wegen Unterstützung der beziehungsweise Mitgliedschaft in der Terrormiliz verantworten. Sie sollen junge Menschen im Ruhrgebiet und im Raum Hildesheim radikalisiert und in Kampfgebiete geschickt haben. Abu Walaa stand auch mit dem mutmaßlichen Haupttäter des Anschlags auf den Berliner Weihnachtsmarkt, Anis Amri, in Kontakt. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 08.01.2019, Seite 2, Inland

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