Zum Inhalt der Seite

Abu-Walaa-Prozess zieht sich hin

Celle. Der Prozess gegen den mutmaßlichen Deutschlandchef der Terrormiliz »Islamischer Staat« (IS), Abu Walaa, zieht sich in die Länge. Verhandlungstermine seien bis August festgesetzt, ein Ende nach dann fast zwei Jahren sei noch nicht absehbar, teilte das Oberlandesgericht Celle am Montag mit. Der Iraker und vier Mitangeklagte müssen sich wegen Unterstützung der beziehungsweise Mitgliedschaft in der Terrormiliz verantworten. Sie sollen junge Menschen im Ruhrgebiet und im Raum Hildesheim radikalisiert und in Kampfgebiete geschickt haben. Abu Walaa stand auch mit dem mutmaßlichen Haupttäter des Anschlags auf den Berliner Weihnachtsmarkt, Anis Amri, in Kontakt. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 08.01.2019, Seite 2, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!