-
08.01.2019
- → Ausland
Ultimatum an Ungarns Premierminister
Budapest. Gewerkschaftsvertreter wollen am heutigen Dienstag in Budapest dem ungarischen Premierminister Viktor Orban persönlich Dokumente mit ihren Forderungen überreichen. Sie verlangen unter anderem die Einsetzung eines Verhandlungsausschusses zu dem im Dezember verabschiedeten neuen Arbeitsgesetz, wie das Internetportal 24.hu berichtete. Sollte dies nicht passieren, wollen die Gewerkschaften zu landesweiten Streiks aufrufen. Außerdem wurde eine Großkundgebung für den 19. Januar angekündigt. Rund zehntausend Menschen hatten am Sonnabend erneut landesweit gegen das »Sklavereigesetz« demonstriert. (jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!