-
06.12.2018
- → Kapital & Arbeit
»Panama-Papiere«: Vier Anklagen der US-Justiz
Washington. Die Justizbehörden der Vereinigten Staaten haben im Zusammenhang mit den »Panama-Papieren« Anklage gegen vier Verdächtige erhoben, darunter zwei mit deutscher Staatsbürgerschaft. Das Justizministerium in Washington teilte am Dienstag abend (Ortszeit) mit, den Beschuldigten würden unter anderem Steuerbetrug und Geldwäsche vorgeworfen. Die Angeklagten seien Mitarbeiter beziehungsweise in einem Fall ein Kunde der panamaischen Anwaltskanzlei »Mossack Fonseca« gewesen. Ihnen drohten jahrelange Gefängnisstrafen. Sie sollen Millionen Dollar durch Offshore-Konten geschleust und Briefkastenfirmen gegründet haben, um Vermögen und Einkünfte vor den US-Steuerbehörden zu verschleiern. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!