-
27.11.2018
- → Kapital & Arbeit
Österreich: Züge stehen still
Wien. Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) haben am Montag für zwei Stunden ihre Züge in den Bahnhöfen stehen lassen. Sie reagiert damit auf einen angekündigten Warnstreik der Gewerkschaft Vida, die zur Zeit für bessere Tarife streitet. Die Gespräche waren am Montag mittag abgebrochen worden, nachdem die Beschäftigtenvertreter ein »verbessertes« Angebot abgelehnt hatten. Vida kritisierte zudem laut ORF Einschüchterungsversuche und sieht das als Folge des Regierungswechsels. »Es ist mittlerweile wirklich viel möglich geworden in diesem Land«, hieß es in einer Pressemitteilung der Gewerkschaft. (jW)
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
