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22.11.2018
Chile

Mord an Mapuche

Polizeigewalt im Süden Chiles: Tod eines Indígena rüttelt Bevölkerung auf. Widerstand gegen Landraub und Vertreibung

Von Sophia Boddenberg, Buenos Aires
Der Tod des Mapuche Camilo Catrillanca durch Kugeln der chilenischen Polizei in der vergangenen Woche hat das Land aufgerüttelt. Der 24jährige war ein Weichafe, wie »Kämpfer« in der Sprache der Mapuche, Mapudungun, heißt. Er beteiligte sich aktiv am Widerstand des größten indigenen Volkes Chiles gegen Landraub und Umweltzerstörung. Die Mapuche fordern die Rückgabe der Ländereien, die ihnen vom chilenische Staat einst entrissen wurden. Catrillanca, Enkel eines Lonko ...

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