Zum Inhalt der Seite

Patientenmörder äußert vor Gericht Bedauern

Oldenburg. Beim dritten Verhandlungstermin am Donnerstag vor dem Landgericht Oldenburg hat sich der frühere Krankenpfleger Niels Högel, der laut Geständnis 100 Patienten getötet hatte, direkt an die Nebenkläger aus den Familien der Opfer gewendet. »Es tut mir wirklich leid«, sagte er. »Wenn es einen Weg geben würde, der Ihnen helfen würde, dann würde ich ihn gehen, glauben Sie mir.« Laut Anklage spritzte Högel Patienten der Kliniken Oldenburg und Delmenhorst Medikamente in tödlicher Dosis, um sie anschließend wiederbeleben zu können. (dpa/jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 23.11.2018, Seite 4, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!