-
24.11.2018
- → Ausland
Flüchtlinge in Libyen ohne medizinische Hilfe
Tripolis. Die Hilfsorganisation »Ärzte ohne Grenzen« (MSF) hatte auch am Freitag noch keinen Zugang zu den etwa 80 Flüchtlingen, die am Dienstag durch libysche Einsatzkräfte gewaltsam von dem Containerschiff »Nivin« an Land gebracht worden waren. Die Menschen hatten auf dem Boot im Hafen von Misrata ausgeharrt, nachdem sie vor der libyschen Küste aus Seenot gerettet worden waren. Die Helfer von MSF kritisierten, bei dem Vorgehen der libyschen Behörden handele es sich um einen Bruch des Völkerrechts. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!