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5G-Frequenzen: Kritik an Vergaberegeln

Berlin. Die von der Bundesnetzagentur geplanten Vergaberegeln für die 5G-Frequenzen sorgen bei Netzbetreibern für Kritik. Diese seien »klar rechtswidrig«, teilte Vodafone laut dpa-Meldung vom Wochenende mit. Auch die Deutsche Telekom kritisierte den vorab veröffentlichten Entwurf der Behörde. Die Betreiber bemängeln die geplanten schwächeren Auflagen für neue Wettbewerber. Im Frühjahr 2019 sollen die 5G-Frequenzen versteigert werden, durch die bis Ende 2024 an allen Autobahnen, Bundes- und Landesstraßen sowie Zugstrecken in der BRD schneller Zugang zum Internet ermöglicht werden soll. Die Vergaberegeln sollen am heutigen Montag beschlossen werden. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 26.11.2018, Seite 9, Kapital & Arbeit

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