Zum Inhalt der Seite

Aleppo von Islamisten mit Giftgas attackiert

Aleppo. Bewaffnete Gruppen haben russischen Angaben zufolge die syrische Stadt Aleppo mit Chemiewaffen angegriffen. Die Kämpfer hätten Granaten abgefeuert, die mit Chlorgas gefüllt gewesen seien, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau am Sonntag mit. 46 Menschen, darunter acht Kinder, würden wegen Vergiftung im Krankenhaus behandelt. Laut der syrischen Nachrichtenagentur SANA seien 107 Menschen verletzt worden. Damaskus sprach von einem Angriff von »Terroristen«.

Die Attacke sei laut dem russischen Verteidigungsministerium aus der entmilitarisierten Pufferzone der benachbarten Provinz Idlib erfolgt, die von der islamistischen Fatah-Al-Scham-Front kontrolliert werde. Russland werde mit der Türkei über den Vorfall sprechen, die sich zur Überwachung der Einhaltung der Waffenruhe durch die Dschihadisten in dem Gebiet verpflichtet hatte.(dpa/Reuters/jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 26.11.2018, Seite 1, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!