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Neu erschienen

Geschichtspolitik

Der Marxistische Arbeitskreis zur Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung in der Partei Die Linke legt den Schwerpunkt in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Geschichtskorrespondenz auf »Das Jahr 1948 – die entscheidende Zäsur der Spal­tung Deutschlands«. Dokumentiert werden Vorträge der gleichnamigen Konferenz, darunter einer von Kurt Baumann, der sich mit dem Widerstand gegen die imperialistische Spaltung Deutschlands beschäftigt. Eckart Mehls legt eine Analyse der Geschichtspolitik der polnischen Regierungspartei PiS vor. Er sieht sie als wesentlichen Faktor der dortigen ideologischen und politischen Rechtsentwicklung. (jW)

Geschichtskorrespondenz, Heft 3/2018, 29 S., kostenlos, Bezug: Günter Wehner, Sella-Hasse-Str. 9, 12687 Berlin, E-Mail: marxistischer.arbeitskreis@die-linke.de

Friedensforum

In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Friedensforum ist ein Nachruf von Clemens Ronnefeldt auf den am 20. August verstorbenen israelischen Friedensaktivisten Uri Avnery abgedruckt. Er habe den damals 82 Jahre alten Avnery 2006 während einer Demonstration gegen eine Sperranlage des israelischen Militärs in der Nähe des palästinensischen Ramallah kennengelernt: »Er reichte mir eine Zwiebel und empfahl mir, kräftig daran zu riechen – damit durch den Tränenfluss das Tränengas schneller aus den Augen entweichen könne«, erinnert sich Ronnefeldt an einen »Optimisten von Natur aus«. Der Schwerpunkt des Heftes umfasst mehrere Beiträge zum Thema »Rüstungsexporte stoppen«. (jW)

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Friedensforum, Heft 6/2018, 48 S., 4,50 Euro, Bezug: Netzwerk Friedenskooperative, Römerstr. 88, 53111 Bonn. E-Mail: friekoop@friedenskooperative.de

Alhambra

Das autonome Aktions- und Kommunikationszentrum in Oldenburg »Alhambra« feiert 40jähriges Bestehen. In einem Sonderheft wird die bewegte Zeit dargestellt. Unter anderem wird auf die im Haus geleistete antirassistische Arbeit verwiesen: Eine Stärke der autonomen Antifabewegung sei neben einer dynamischen Praxis auf der Straße auch immer eine gute Recherchearbeit gewesen, die es oftmals ermöglicht habe, rassistische und faschistische Strukturen besser einschätzen zu können als die staatlichen Ermittlungsbehörden. Aber auch Debatten rund um den G-20-Gipfel in Hamburg 2017 und Repressionen, wie Hausdurchsuchungen durch die Polizei, bleiben nicht unerwähnt. (jW)

Alhambra, Jubiläumsausgabe, 58 S., Bezug: Alhambra, Hermannstraße 83, 26135 Oldenburg, E-Mail: alhambra@alhambra.de

Themen:
junge Welt

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Erschienen in der Ausgabe vom 19.11.2018, Seite 15, Politisches Buch

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