Zum Inhalt der Seite

EU bemängelt Fusion bei Siemens und Alstom

Brüssel/München. Die EU-Kommission hat schriftlich ihre Einwände zur Fusion der Bahntechniksparten von Siemens und Alstom an die beiden Konzerne übermittelt. Siemens bestätigte am Mittwoch, dass ein entsprechendes Schreiben eingegangen sei. Der Vorgang sei ein formaler Schritt. Zur Frage, in welchen Punkten die EU genau Nachbesserungsbedarf sieht, wollte sich das Unternehmen nicht äußern.

Das Handelsblatt hatte zuvor berichtet, die Behörde fürchte bei Hochgeschwindigkeits- und Regionalzügen sowie bei fahrerlosen U-Bahnen Einschränkungen des Wettbewerbs. Auch bei der Signaltechnik bestünden Bedenken. Siemens und Alstom wollen ihre Zugsparten zusammenbringen, um vor allem der chinesischen Konkurrenz in der Branche zu begegnen. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 01.11.2018, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!