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Mutmaßlicher V-Mann darf nicht aussagen

Erfurt. Mitglieder des NSU-Untersuchungsausschusses in Thüringen haben dem Bundesverteidigungsministerium vorgeworfen, ihre Aufklärungsarbeit zu behindern. Es hatte einem als Zeugen geladenen Soldaten nicht erlaubt auszusagen. Dies sei »tragisch und unverständlich«, sagte die Ausschussvorsitzende Dorothea Marx (SPD) am Donnerstag in Erfurt. Der Soldat war zwar im Landtag erschienen, aber ohne auszusagen wieder abgereist. Es besteht der Verdacht, dass er als V-Mann für den Militärischen Abschirmdienst gearbeitet hat und um die Jahrtausendwende nah an den untergetauchten Neonazis Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt dran war. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 19.10.2018, Seite 2, Inland

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