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Gewerkschaft kritisiert Vorgehen von Ryanair

Frankfurt am Main. Der Ton im Tarifstreit beim Billigflieger Ryanair wird schärfer. Als »Kriegserklärung« werten Gewerkschaften die jüngste Ankündigung der Fluggesellschaft, ihre Basis in Bremen mit zwei stationierten Flugzeugen zu schließen und in Weeze nahe der niederländischen Grenze zwei von fünf Maschinen abzuziehen. »Eine Station zu schließen und die Angestellten in ein anderes Land zu versetzen, ist mit dem sozialen Dialog nicht kompatibel«, erklärte Arthur van de Hudding, Präsident der niederländischen Pilotengewerkschaft VNV, am Freitag in einer Mitteilung der deutschen Partnerorganisation »Vereinigung Cockpit«. Von Piloten und Flugbegleitern würden die angekündigten Maßnahmen als Strafe für die jüngsten Streiks wahrgenommen, heißt es in der Mitteilung. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 13.10.2018, Seite 1, Ausland

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