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Google klagt gegen EU-Strafe

Brüssel. Der Internetriese Google hat Einspruch gegen die Rekordstrafe der EU-Kommission in Höhe von 4,3 Milliarden Euro eingelegt. Dies teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Der Widerspruch sei beim Gericht der Europäischen Union in Luxemburg eingereicht worden. Die Kommission hatte dem US-Konzern die Kartellstrafe auferlegt, weil dieser beim Betriebssystem »Android« die Marktmacht missbraucht haben soll.

Android ist das meistbenutzte Smartphone-System der Welt. Die Software bringt in der EU laut Marktforschern rund 80 Prozent der derzeit verkauften Computertelefone zum Laufen. Google und der Mutterkonzern »Alphabet« weisen die Vorwürfe zurück. Im Kern geht es um Googles Vorschriften für andere Smartphone-Hersteller zu vorinstallierten Google-Apps: Die Kommission stört sich unter anderem daran, dass Produzenten, die Google-Dienste einbinden wollen, immer ein komplettes Paket aus elf solcher Anwendungssoftwares des Konzerns übernehmen müssen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 11.10.2018, Seite 15, Medien

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