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Mehr zivile Todesopfer in Afghanistan

Kabul. In den ersten neun Monaten 2018 wurden nach einem Bericht der UN-Unterstützungsmission UNAMA vom Mittwoch insgesamt in Afghanistan 2.798 Zivilisten getötet – fünf Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Alleine bei Selbstmordanschlägen kamen 714 Zivilisten um, das sind 46 Prozent mehr als im gleichen Vorjahreszeitraum. Dagegen sank die Zahl der bei Gefechten von Bodentruppen getöteten Zivilisten um mehr als ein Viertel auf 650. Deutlich gestiegen ist auch die Anzahl der Opfer von Luftangriffen der US- und der afghanischen Streitkräfte: Bis Ende September kamen dadurch 313 Menschen um, 336 wurden verletzt. Das sind 39 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 11.10.2018, Seite 2, Ausland

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