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11.09.2018
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Veranstaltungen
»45. Jahrestag des blutigen Putsches in Chile – Hommage an Präsidente Allende und Tausende ermordete, gefolterte und bis heute verschwundene Genossinnen und Genossen«. Mit internationalen Gästen und musikalischem Programm. Heute, 11.9., 17 Uhr, »Hauptmannsklub 103,5«, Wendenschloßstr. 103–105, Berlin-Köpenick. Veranstalter: Chile-Freundschaftsgesellschaft Salvador Allende e. V. u. a.
»Antifeminismus als Bindeglied der neuen Rechten«. Andreas Kemper, Soziologe und Publizist, beschreibt in seinem Vortrag, wieso es gerade der Antifeminismus ist, der die diversen rechten Gruppen eint, und welche Konsequenzen können daraus gezogen werden können. Morgen, 12.9., 19 Uhr, Zeche Carl, Wilhelm-Nieswandt-Allee 100, Essen. Veranstalter: Bündnis »Essen stellt sich quer«
»Gefährliche Orte – unterwegs in Kreuzberg«. Das Autorinnen- und Autorenkollektiv »Gras & Beton« stellt sein unlängst im Verlag Assoziation A erschienenes Buch vor und unterzieht anhand exponierter Beispiele (Kottbusser Tor, Görlitzer Park) den Diskurs um »gefährliche Orte« einer kritischen Revision. Morgen, 12.9., 19 Uhr, Buchhandlung »Oh 21«, Oranienstr. 21, Berlin
»95 Thesen gegen die herrschende Ordnung im Jahr des 200. Geburtstages von Karl Marx.« Vortrag von Dr. Klaus Blessing mit anschließendem Meinungsaustausch am Donnerstag, 13.9., 15 Uhr, Mehrgenerationenhaus, Eingang über Steremat, Wirtschaftsweg 71, Strausberg. Veranstaltet von: Rotfuchs-Regionalgruppe Strausberg und Strausberger Gesprächskreis
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Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
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