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EU-Kommission weicht Verbraucherrechte auf

Saarbrücken. Die Verbraucherschutzminister der Länder kritisieren eine von der EU-Kommission offerierte Aufweichung des Widerrufsrechts im Onlinehandel. »Der Vorschlag ist aus unserer Sicht nicht fair und nicht ausgewogen«, sagte der Vorsitzende der Verbraucherschutzministerkonferenz, Saarlands Ressortchef Reinhold Jost (SPD), gegenüber dpa am Sonntag in Saarbrücken. Am Dienstag kommen die Minister zu einer Sonderkonferenz in Berlin zusammen. Die Änderungsrichtlinie sieht unter anderem vor, dass ein Unternehmen die Rückzahlung des Kaufpreises so lange verweigern kann, bis die Ware wieder bei ihm eingegangen ist. Zudem soll der Anbieter künftig Geld nicht mehr erstatten müssen, wenn der Kunde beispielsweise Kleidung nicht nur anprobiert, sondern getragen hat. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 10.09.2018, Seite 5, Inland

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