Zum Inhalt der Seite

Berlin: Verdi klagt gegen Sonntagsöffnung

Berlin. Die Gewerkschaft Verdi hat am Dienstag beim zuständigen Verwaltungsgericht eine Klage und einen Eilantrag gegen die Genehmigung einer Sonntagsöffnung in Berlin eingereicht. Dies teilte Verdi am selben Tag mit. Gegenstand des Verfahrens ist die Erlaubnis für einen achten verkaufsoffenen Sonntag in diesem Jahr in der Hauptstadt. Die Senatsverwaltung begründet die Genehmigung zur Geschäftsöffnung am 30. September mit der vom 26. bis 30. September stattfindenden »Art Week«. Nach Einschätzung von Verdi ist die Veranstaltung jedoch »nicht geeignet, das öffentliche Interesse für die Sonntagsöffnung zu begründen«. (jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 29.08.2018, Seite 5, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!