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»Deutscher Sparer« wird enteignet

Frankfurt am Main. Der Wert des Spar- und Anlagevermögens der Deutschen ist im Zuge der langanhaltenden Minizinsen laut Bundesbank erstmals gesunken. Im Auftaktquartal 2018 habe die Inflation die Rendite des Geldvermögens der Haushalte, das neben Bankeinlagen und Bargeld auch Versicherungsansprüche sowie Aktien umfasst, zum ersten Mal seit sechs Jahren mehr als aufgezehrt, teilte die Bundesbank am Montag in ihrem Monatsbericht mit. Zu den Gründen zählte sie vor allem kräftige Kursverluste an den Börsen im ersten Jahresviertel. Nur der Beitrag von Versicherungsansprüchen sei zum Jahresstart abzüglich Inflation noch leicht positiv gewesen. Noch 2017 erzielten die Haushalte laut Bundesbank-Berechnungen mit ihrem Geldvermögen abzüglich Inflation eine Rendite von durchschnittlich 1,4 Prozent. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 21.08.2018, Seite 9, Kapital & Arbeit

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