Aus: Ausgabe vom 11.08.2018, Seite 1 / Ausland

Taliban attackieren afghanische Stadt Ghasni

Ghasni. Schwer bewaffnete Kämpfer der Taliban haben am Freitag die Stadt Ghasni an der wichtigen Verbindungsstraße zwischen Kabul im Nordosten und Kandahar im Südosten Afghanistans angegriffen. Sie hätten Polizeiwachen, Wohnhäuser und Geschäftsviertel unter Beschuss genommen und das Zentrum der Stadt zum Teil unter ihre Kontrolle gebracht, sagten Vertreter der Provinzregierung. Das Verteidigungsministerium teilte mit, die Taliban seien zurückgedrängt worden, kontrollierten aber noch immer einige Stadtteile. Es habe rund 150 getötete oder verletzte Kämpfer gegeben. Über zivile Opfer machte es keine Angaben. Die Taliban selbst erklärten in einer Mitteilung, sie hätten »die meisten der Regierungsgebäude in der Stadt« eingenommen. »140 Kräfte der Feinde« seien »getötet oder verletzt« worden. (Reuters/jW)

Das junge Welt-Sommerabo

Lesen Sie drei Monate die gedruckte Ausgabe der Tageszeitung junge Welt! Das Abo kostet 62 Euro statt 115,20 Euro und endet automatisch, muss also nicht abbestellt werden. Dazu erhalten Sie das Buch »Marx to go« aus dem Verlag Neues Leben. Dieses Angebot ist nur bestellbar bis 24. September 2018.

Mehr aus: Ausland
  • USA wollen neue Streitkräfte für Krieg im All aufstellen
  • In Italien beginnen sich die Opfer von Rassismus und Ausbeutung zu wehren. Gewerkschaften unterstützen Landarbeiter
    Gerhard Feldbauer
  • Die Menschen in Mali entscheiden am Sonntag, ob Präsident Keita im Amt bleibt
    Gerrit Hoekman
  • USA verhängen neue Sanktionen gegen Russland. Moskau spricht von Wirtschaftskrieg. Konkrete Auswirkungen kaum zu erwarten
    Reinhard Lauterbach
  • Bangladesch: Schüler und Studenten wehren sich gegen chaotische Zustände auf den Straßen
    Thomas Berger