Aus: Ausgabe vom 18.07.2018, Seite 6 / Ausland

Flugzeugabsturz in Kuba: Streit um Schuld

Mexiko-Stadt. Knapp zwei Monate nach dem Flugzeugabsturz auf Kuba, der 111 Menschen das Leben kostete, geht die Airline von einem Pilotenfehler aus. Das habe eine Auswertung der Flugschreiber der verunglückten ­Boeing 737-201 ergeben, teilte das mexikanische Unternehmen Damojh am Montag mit. Mexikos Luftfahrtbehörde sagte dagegen, die Unglücksursache sei weiter ungeklärt, da die Untersuchung andauere. Mexikos Luftverkehrsbehörde hat für die Dauer der Ursachensuche eine Flugsperre gegen das Unternehmen mit einer Flotte von drei Maschinen verhängt. Nach der Tragödie hatte unter anderem ein früherer Pilot die Firma schwerer Vernachlässigungen bei der Wartung bezichtigt.(dpa/jW)

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